17. Januar 2020 Werner Schön

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind ein Volksleiden der modernen Zivilisation: Fast jeder  leidet mindestens einmal im Leben unter Kreuzschmerzen & Co. Glücklicherweise sind in etwa 90 Prozent der Fälle die Ursachen nicht bedrohlich. Deshalb können Betroffene selbst viel gegen Rückenschmerzen tun – von Massagen, Sport und Wärmepackungen.

Rückenschmerzen sind Schmerzen im unteren Rücken. Dieser Bereich reicht vom Rippenansatz bis zur Hüfte. Betroffen sind die Lendenwirbelsäule (Lumbalbereich) und das Kreuzbein. Nacken- und Schulterbereich gehören nicht dazu. Kreuz- oder Rückenschmerzen werden auch als Lumbalgien bezeichnet.

Die Schmerzen können vom Rücken auch in andere Körperteile ausstrahlen, z.B. in die Beine. Dies ist häufig bei einer Reizung der Nervenwurzel, etwa durch Einengung, der Fall. Im Volksmund wird dann häufig von Reizung des Ischiasnervs gesprochen, obwohl diese Bezeichnung ungenau ist. Als Nervenwurzel wird der Austritt des Nerves aus der Wirbelsäule bezeichnet.

Sport und Massage: Traumkombi gegen Rückenschmerzen

Für die Behandlung chronischer Schmerzen wurde in wissenschaftlichen Studien ein positiver Effekt der Massage vor allem in Kombination mit Bewegungsübungen nachgewiesen. Eine Massage allein kann das Problem oft nicht beseitigen, da die Patienten ohne spezielles Bewegungstraining schnell wieder in ihre gewohnten Fehlhaltungen geraten. Krankengymnastische Übungen trainieren dagegen die durch die Massage gelockerte und besser durchblutete Muskulatur und erzielen so langfristige Wirkung.