25. September 2019 Werner Schön

Propolis

Die harzige, klebrige Substanz Propolis wird von tüchtigen Arbeiterinnen Anfang des Sommers und speziell am Beginn des Herbstes von Knospen und Rinden verschiedener Pflanzen, vorzugsweise Bäumen wie Pappeln, Weiden, Espen und Rosskastanien, geerntet und im Bienenstock zur Abdichtung ihres Wohnheims und zur Abwehr von bedrohlichen Krankheitserregern verwendet.

Dadurch wird die Vermehrung von Bakterien und Viren im Bienenstock gehemmt – Bienen gelten als die nahezu einzigen Insekten, auf deren Körpern sich keine Parasiten finden lassen und das ist besonders praktisch, wenn man bedenkt, dass sich in einem Bienenstock bis zu 50.000 Bienen auf engstem Raum zusammenfinden.

Seit langem ist bekannt das Propolis eine antibakterielle, antimykotische und antivirale Wirkung hat. Propolis hemmt erfolgreich die Grippe- und Herpesviren. Propolis wirkt gegen Entzündungen, Sonnenbrand und andere Verbrennungen lassen sich erfolgreich mit einer Propoliscreme behandeln. In der Dermatologie wird Propolis ferner zur Wundheilung und Gewebserneuerung eingesetzt.

Schon seit Jahrtausenden werden Bienenprodukte in der Kosmetik eingesetzt. „Sogar der ägyptischen Königin Kleopatra wird Ihre Schönheit einem täglichen Bad in Milch und Honig zugeschrieben und Hippokrates behandelte bereits eitrige Wunden mit Honig“, sagt Expertin Schroeder. Generell könnten alle Bienenprodukte in der Kosmetik eingesetzt werden.