21. Januar 2020 Werner Schön

Nagellack

Die meisten Frauen kennen Nagellack als buntes Fläschchen mit einer Flüssigkeit, die sie auf die Nägel auftragen. Es gibt neben dem klassischen Farblack auch Pflegelacke, Primer und Top Coats. Nail Polish Primer verstehen sich als Grundierung, die zwischen Farbschicht und Nagel liegt und die Haltbarkeit des Nagellacks erhöht sowie den Nagel vor Verfärbung schützt. Top Coats können von Hochglanz-Effekten, Glitzerpartikeln bis zum matten Finish viele besondere Effekte auf eine Schicht einfachen Farblack zaubern.

Nagellack wird in meist 5–15 ml großen Glasbehältern verkauft. Der Plastikdeckel besitzt an der Unterseite einen kleinen Pinsel, der bei geschlossener Flasche in den Lack eingetaucht ist. Wird das Gefäß aufgeschraubt, dient der Deckel als Pinselgriff und zum Auftragen des Lacks auf den Nagel. Ein zuerst aufgetragener Unterlack, auch Base Coat („Grundlack“ oder „Grundierung“) genannt, soll ein gleichmäßiges Auftragen des Lacks erleichtern, das Anhaften des Nagellacks verbessern und zugleich ein Eindringen des farbigen Nagellacks in den Fingernagel verhindern. Danach wird der (Farb-)Lack aufgetragen.

Häufiges Lackieren macht die Nägel gelb. Rotgans: “Unsere Nägel sind wasserdurchlässig. Beim Lackieren dringen Farbpigmente ein und bewirken, dass sie sich mit der Zeit verfärben.” Je dunkler der Lack, desto mehr Farbpigmente enthalte er. Damit steige auch die Wahrscheinlichkeit für unschöne Verfärbungen. Vorbeugen lässt sich am besten mit Unterlack. Oder: auf intensive Farben verzichten. Auch zarte Pastell- und Nudetöne machen etwas her.

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