16. Januar 2020 Werner Schön

Melanin

Ob Du rote, braune, schwarze oder blonde Haare, einen hellen Hautton hast oder eher ein dunklerer Typ bist, entscheiden Deine Gene. Doch wie genau funktioniert das? Der Schlüssel zu den unterschiedlichen Farben heißt Melanin. Das Pigment entscheidet darüber, wie hell oder dunkel Deine Haut, Deine Haare und Deine Augen sind. Wir erklären Dir, wie genau das Pigment Melanin entsteht und wie Deine Haut sich damit jeden Tag selbst schützt.

Pigment Melanin: Es schützt Deine Haut vor der Sonne

Der natürliche Farbstoff ist ein körpereigener Schutzmechanismus gegen gefährliche UV-Strahlen. Die Melaninbildung wird durch die Sonnenstrahlen angekurbelt, die Haut wird braun und wehrt sich so gegen die Sonnenstrahlen. Je weniger es dein Körper produzieren kann, desto empfindlicher bist Du. Helle Hauttypen, die generell weniger Melanin besitzen als dunklere, müssen daher besonderen Wert auf einen effektiven Sonnenschutz legen.

Was sind Auslöser für Pigmentstörungen?

Pigmentflecken sind Ausdruck einer gestörten Melanin- Produktion bzw. -Verteilung. Oft entstehen sie durch zu viel Sonne und Hautalterungsprozesse. Sie wirken sich entweder als Überschuss (Hyperpigmentierung) oder als Mangel an Melanin (Hypopigmentierung) aus. Beiden kann eine Vielzahl von Entstehungsmechanismen zugrunde liegen. Sie können die gesamte Haut betreffen oder punktuell auftreten. Erkennen kann man eine Pigmentstörung, wenn die Haut plötzlich dunkler oder heller wird.

Unser Kosmetik-Tipp: Ein Fruchtsäure-Peeling ist eine gute Möglichkeit, den Teint wieder klar und ebenmäßig erscheinen zu lassen. Dieses Peeling verursacht eine leichte Schuppung der Haut, nach drei bis fünf Behandlungen sind die Pigmentierungen deutlich reduziert.