16. Januar 2020 Werner Schön

Koffein

Koffein in der Kosmetik

Was macht man mit Kaffeepulver? Kaffee. Soweit klar. Aber längst hat sich Kaffeepulver auch in anderen Bereichen durchgesetzt, wo man es vielleicht nicht vermutet. Hobbygärtner schwören auf benutztes Kaffeepulver in der Blumenerde. Andere züchten Pilze auf Kaffeesatz.

Latte Macchiato, Cappuccino, Espresso: Kaffeegenuss lässt bei dieser Vielfalt keine Wünsche offen. Die aromatischen Bohnen sind aber nicht nur in der Tasse ein Hit: Ihr Wirkstoff Koffein ist, eingebettet in Augenpflege, Cellulite-Gels und Shampoos, auch für Haut und Haare wärmstens zu empfehlen.

Kaffee ist in Sachen Kosmetik ein absolutes Multi-Talent. Er bremst die Hautalterung, strafft die Figur, mildert Tränensäcke und sorgt für kräftigen Haarwuchs. Auch Männerpflege setzt gern auf Koffein – schließlich wirkt der Powerstoff im Gegensatz zu Blüten-Extrakten oder Pflanzenölen weitaus weniger feminin.

Verantwortlich für die rundum verschönernde Wirkung von Kaffee ist vor allem der durchblutungsfördernde Effekt des Koffeins: Er sorgt dafür, dass die Zellen besonders gut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden und so genug Energie bekommen, um sich zu erneuern. Ideal: Sofort nach dem Eincremen, strahlt unser Teint rosig-frisch! Koffein hat außerdem den positiven Nebeneffekt, dass auch andere Wirkstoffe, durch die verbesserte Durchblutung, effektiver wirken können. Bei Anti-Aging-Rezepturen mit Coenzym Q10 oder Goji-Beeren-Extrakt verdoppelt sich sogar der Effekt! Schummeln erlaubt: Manchmal stammt das Koffein auch aus Guarana oder Tee. Die Wirkung ist aber die gleiche.