16. Januar 2020 Werner Schön

Heilerde

Heilerde ist ein Pulver, das aus eiszeitlichen Lößablagerungen gewonnen und für verschiedene Anwendungen verarbeitet wird. Es wird meist mit kaltem Wasser verrührt angewandt bzw. eingenommen. Medizinisch gesehen handelt es sich bei Heilerde um ein freiverkäufliches Arzneimittel mit antiacider Wirkung.

Entgiftung der Verdauungsorgane

Bei der Einnahme werden krankheitsauslösende Stoffwechsel- und Darmgifte, überschüssige Magen- und Gallensäure, Bakterien, Pilze und sogar Cholesterin gebunden und ausgeschieden. Sie absorbiert schädliche Darmgase und Speisefette. Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren sowie die natürliche Darmflora bleiben dagegen dem Körper erhalten. Sie reinigt so nicht nur das Verdauungssystem, sondern entgiftet den gesamten Organismus und stabilisiert das Immunsystem.

Heilerde besteht aus kleinsten Partikeln, die eine Mikromassage in Magen und Darm bewirken, ohne zu reizen. Dadurch verstärken sie auch die Sekretion von Verdauungssäften. Heilerde, mit viel Wasser getrunken, hat die Wirkung von Ballaststoff: Die aufgeschwemmte Erde vergrößert den Darminhalt und verstärkt somit die Ausleitung.

Wirkungsspektrum

Aufgelöst in Wasser oder Tee und im Rahmen einer Kur morgens auf nüchternen Magen getrunken, harmonisiert Sie die Darmflora, entgiftet, entsäuert, regt den Stoffwechsel an. Sie hilft bei Darminfektionen, Verstopfung, Durchfall, Sodbrennen, Lebensmittelvergiftung und wirkt sich günstig auf den Cholesterinspiegel aus. Heilerde bindet im Darm, wie Untersuchungen zeigen konnten, nämlich auch das „schädliche“ LDL-Cholesterin.