21. Januar 2020 Werner Schön

Fluid

Fluids in der Kosmetik

Fluid sind Kleinstemulsionen, in die Öle oder Wirkstoffe  eingearbeitet wurden. Zudem sind sie liposomal verkapselt. Das heißt, sie sind mit einer dünnen Lecithinhaut ummantelt. Aufgrund dieser Verkapselung sind sie wasserlöslich. Zudem schützt sie empfindliche Öle vor der Oxidation. Ferner können sie problemlos in alle kosmetischen Produkte eingearbeitet werden. Besonders gut geeignet sind sie für die Cremebasis, die Basiscreme der Hobbythek.

Die Wirkstoffe in einem Serum sind hochkonzentriert. Dadurch ist der gewünschte Effekt schon kurz nach der Anwendung spürbar. Bei feuchtigkeitsspendenden Seren wirkt die Haut nach der Anwendung zum Beispiel deutlich praller und frischer. Durch die hohe Konzentration wird auch nur eine geringe Menge des Produkts benötigt.

Bei Fluids und Cremes ist die Wirkstoffkonzentration geringer, daher empfiehlt es sich, die Hautpflege durch ein entsprechendes Serum zu ergänzen. So werden der Haut alle Wirkstoffe zugeführt, die sie benötigt und Du kannst einer vorzeitigen Hautalterung bestmöglich vorbeugen.

Fluid werden hergestellt, indem Stoffe, wie Vitamin E, A und C mit einem Wasser-Lecithingemisch unter extrem hoher Geschwindigkeit zu kleinsten Tropfen verarbeitet werden.

Viele Hersteller werben mit speziellen Fluids und Seren, welche die Haut mit pflegenden Inhaltsstoffen versorgen sollen. Vor allem bei Anti-Aging-Produkten trifft man viele Seren an, die der Faltenbildung mit Vitamin E, Hyaluron und Q10 vorbeugen sollen. Bei einem Serum handelt es sich in der Regel um ein dünnflüssiges Gel, das eine hohe Konzentration an Wirkstoffen beinhaltet. Zudem spendet das Serum sehr viel Feuchtigkeit und zieht dadurch schnell ein. Der aufpolsternde Effekt bei Anti-Aging-Seren ist daher sofort sichtbar. Allerdings beinhaltet das Serum kaum rückfettende Inhaltsstoffe und eignet sich daher nicht für die Pflege der Haut. Seren sollten vor der Pflege auf die gereinigte Haut aufgetragen werden.

Hautpflege

Für die Hautpflege eignen sich Fluids und Cremes gleichermaßen. Eine Creme ist jedoch meist reichhaltiger als ein Fluid und beinhaltet deutlich mehr Öle und Fette. Dadurch legt sich die Creme wie ein Schutzfilm auf die Haut und schützt vor den schädlichen Umwelteinflüssen. Vor allem im Winter benötigt die Haut jedoch eine Extra-Portion Pflege. Durch die kalte Winterluft im Freien und die trockene Heizungsluft im Inneren trocknet die Haut aus und benötigt daher eine reichhaltigere Pflegecreme. Ein Fluid hingegen ist leichter und beinhaltet mehr feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe und weniger Fette und Öle. Dadurch zieht das Fluid schnell ein und hinterlässt keinen unangenehmen Fettfilm auf der Haut. Auch als Make-up Unterlage sind die leichten Fluids gut geeignet.