15. Januar 2020 Werner Schön

Elastin

Elastin

ist ein elastisches Faserprotein, das aus Polypeptid-Untereinheiten besteht. Es ist eines der wichtigsten Strukturproteine des menschlichen Körpers.
Im Gegensatz zu Kollagen ist es elastisch dehnbar. Elastin kommt häufig in der Lunge, in der Haut und in Blutgefäßen vor und verleiht diesen Elastizität.

Es zählt zu den Eiweißen, die der Körper selbst bildet. In der Haut sorgt es – wie der Name schon sagt – für Elastizität.

Kollagen & Elastin in Kosmetika

Kollagen sowie Kollagen- und Elastin-Hydrolysat sind häufige Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten wie zum Beispiel Feuchtigkeitscremes, After-Sun-Lotionen, Haarshampoos und Haarspülungen. Hydrolysate werden durch Spaltung aus den Proteinen gewonnen. Die Proteine selbst stammen meist aus Tierhäuten und -sehnen.

Die Proteine bzw. ihre Hydrolysate sind zu groß, als dass sie – äußerlich aufgetragen – in die Haut eindringen könnten. Stattdessen bilden sie einen Film auf der Haut, der diese vor Austrocknung schützt und das Wasser, das etwa an Kollagen gebunden ist, auf der Haut hält. Das Resultat ist eine glatte, samtige Haut.

Auch die Haare werden durch die Proteine in Shampoos und Spülungen glatter und damit leichter kämmbar.

Elastin in der Kosmetik

Es kommt vor allem in den Kosmetikprodukten für reife Haut und den Präparaten zur Haar- und Nagelpflege vor. In Verbindung mit Kollagen beugt es der Entstehung von Falten vor, verlangsamt den Alterungsprozess, strafft und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Die Pflegeprodukte mit Elastin:

  • verbessern das Hautkolorit,
  • reduzieren kleine Falten,
  • hellen unästhetische Verfärbungen auf,
  • reduzieren Cellulite,
  • wirken tiefenwirksam feuchtigkeitsspendend.

Elastin kommt nicht nur in den Kosmetikprodukten, aber auch in den Nahrungsergänzungsmitteln vor. Solche Präparate sorgen zwar für den guten Zustand der Haut, aber sie sind leider nicht imstande, den Alterungsprozess zu verlangsamen.