15. Januar 2020 Werner Schön

Concealer

Ein Concealer ist die Basis für ein gleichmäßiges Make-up. Im Prinzip ähnelt er einer Abdeckcreme. Der Unterschied besteht darin, dass er über einen höheren Anteil an Pigmenten verfügt und damit besser abdeckt als eine Foundation. Er hellt den Teint auf, lässt dunkle Schatten zurücktreten und hebt tief liegende Gesichtspartien optisch an.

Das englische Wort „to conceal“ bedeutet „abdecken“, „kaschieren“ bzw. „verbergen“. Und genau das sind auch die Aufgaben eines Concealers: Er lässt kleine Falten, Schatten oder Rötungen im Gesicht verschwinden.

Er ist das Photoshop-Tool fürs Gesicht, mogelt hauptsächlich dunkle Augenringe weg, kann aber auch optisch Narben, Rötungen, Unreinheiten und erste Fältchen kaschieren sowie Pigmentstörungen aufhellen. Ein absolutes Zaubertool also!

Wie funktioniert ein Concealer?

Das Abdeckprodukt arbeitet mit lichtreflektierenden Mica-Partikeln, die aufhellen und durch ihre irisierende Wirkung optisch von Problemen ablenken. Der erste Concealer wurde übrigens von Max Factor auf den Markt gebracht. 1954 lancierte der Kosmetik-Pionier in den USA den Abdeckstift „Erace Cover Stick“, der aussah wie ein rosafarbener Lippenstift und Frauen einen makellosen Teint versprach.

Concealer auftragen: Tricks für einen strahlenden Teint
  • Setzen Sie Highlights! Leuchtpunkte im Augenwinkel, mittig auf dem Augenlid oder direkt unter der Augenbraue öffnen die Augen und verleihen Frische.
  • Lippenstift fixieren: Ziehen Sie mit einer kleinen Menge Concealer die Lippenkonturen nach – vor allem mittig. Die Lippen erscheinen so voller und der Lippenstift hält deutlich länger.
  • Augenbrauen hervorheben: Etwas Concealer über sowie unter dem äußeren Ende der Brauen auftragen und leicht mit dem Finger verblenden – das definiert und betont die Augenbrauenform.
  • Mini-Contouring für die Nase: Ziehen Sie mit hellem Concealer (mattes Finish) einen Strich entlang des Nasenbeins. Auf die Nasenspitze setzen Sie einen Punkt. Dann alles sorgfältig verblenden.