14. Januar 2020 Werner Schön

Cellulite

Cellulite

Die Orangenhaut – stellt für etwa 80 Prozent aller Frauen ein mehr oder weniger großes Problem dar. Allerdings “nur” ein kosmetisches, denn Krankheitswert hat der Status protrusus cutis, wie der Hautarzt die Cellulite nennt, keinen.

Die Erhebungen der Orangenhaut sind also eigentlich nichts weiter als riesige Fettzellen, die vom Bindegewebe nicht mehr in der Unterhaut festgehalten werden konnten. Östrogen ist dafür verantwortlich, dass Frauen ihr Depotfett bevorzugt an Schenkeln und Po ablagern, ebenso sorgt es für die beschriebene elastischere Textur der Kollagenfasern. Lipozyten, die fettspeichernden Zellen, werden zudem einiges größer als bei Männern.

Ein Zusammenwirken von Hormonen, Körperfettanteil, Stress, fette, zuckerhaltige Ernährung und Bewegungsmangel, auch Alkohol und Rauchen verursacht Cellulite. Je mehr Fett die Zellen speichern, desto stärker drücken sich die Fettzellen durch das gitterartige Bindegewebe nach außen.

So richtig los, werden wir die lästige Orangenhaut aber nicht- bis jetzt: Die Lipomassage soll das Bindegewebe stärken und Cellulite wegzaubern.

Nach der gehypten Cellfina-Behandlung, folgt jetzt die Lipomassage, auch Endermologie genannt. Doch was bringt uns diese Methode, die bei Ärzten und in Kosmetikstudios angeboten wird? Und wie funktioniert die Form der Cellulite-Bekämpfung?

Bei der Lipomassge wird ein spezieller Knet- und Rollkopf verwendet, der die entsprechenden Problemzonen massiert. Dabei wird die Haut angesaugt, das Bindegewebe stimuliert, der Stoffwechsel angeregt und vor allem: Fett abgebaut!