14. Januar 2020 Werner Schön

Akne

Akne (möglicherweise von altgriechisch ἀκμή akmḗ „Spitze, Schärfe, Zenit, Akme“), früher Finnenausschlag genannt,[1] ist eine Sammelbezeichnung für Erkrankungen des Talgdrüsenapparates und der Haarfollikel,[2] die zunächst nichtentzündliche Mitesser (Komedonen) hervorbringen, im späteren Verlauf aber auch eine Reihe entzündlicher Effloreszenzen wie Papeln, Pusteln und Knoten entstehen lassen können.

Betroffen sind meist die Talgdrüsenfollikel, bei einigen Akneformen die Terminal- und Vellushaarfollikel.

Die am häufigsten betroffenen Körperstellen sind das Gesicht, der obere Abschnitt von Brust und Rücken sowie der Nackenbereich.

Eine Aknebehandlung richtet sich in erster Linie nach der Ausprägungsform der Akne. Außerdem muss etwa berücksichtigt werden, ob Sie besonders empfindliche Haut haben oder auf bestimmte Stoffe allergisch reagieren. In schweren Krankheitsfällen sollte die Aknebehandlung mit dem Hautarzt abgeklärt werden. In leichten Fällen können Sie versuchen, die Symptome selbst zu lindern. Lesen Sie hier alles Wichtige zur Aknebehandlung.

Im Kosmetikstudio werden noch weitere Formen der äußeren Aknebehandlung angeboten. Dazu gehören beispielsweise BedampfungenVereisungen und das kosmetische Eröffnen und Ausdrücken der Pickel oder Abszesse. Neuere Behandlungsmethoden sind die Bestrahlung mit selektivem UV-Licht und die Farblichttherapie, die über mehrere Wochen lag angewendet werden.

Ein ganz neues Verfahren der Aknebehandlung ist die sogenannte Microdermabrasion. Dabei werden feine Kristalle mit hohem Druck auf die Haut geschossen. So werden Verhornungen beseitigt und die Haut gestrafft.